
Der Leipziger Hersteller hat bereits etwa 1600 Lithium-Batteriespeicher verkauft. Der Gesamtwirkungsgrad stellte sich dabei höher heraus als bislang angegeben.
Die Deutsche Energieversorgung GmbH hat den ausgewiesenen Wirkungsgrad seiner Senec-Lithium-Batteriespeicher auf 90,5 Prozent erhöht. Dieser Systemwirkungsgrad, der die Beladung multipliziert mit dem Akku-Wirkungsgrad und dem Wirkungsgrad der Entladung darstelle, zähle zu den höchsten für Lithium-Speicher am Markt, teilte der Leipziger Hersteller am Dienstag mit. „Von 1600 verkauften Senec Lithium-Speichern sind derzeit über 1000 im Betrieb beim Endkunden. Wir haben über einen längeren Zeitraum die Daten unserer Speicher ausgewertet und festgestellt, dass wir den Gesamtwirkungsgrad für unsere Lithium-Systeme bisher sehr konservativ angegeben hatten“, erklärt Geschäftsführer Mathias Hammer die Anpassung nach oben.
Im Labor seien sogar noch höhere Wirkungsgrade gemessen worden. „In unserem Testlabor konnten wir sogar einen Gesamtwirkungsgrad von 93 Prozent erreichen“, so Hammer weiter. „Dies liegt unter anderem an unserem neu eingeführten Wechselrichter, der durch sein verlustoptimiertes Design und die Frequenzumwandlung auf Niederspannungsebene speziell auf die Anforderungen im Teillastbereich ausgelegt ist und hier einen besonders hohen Wirkungsgrad erreicht.“ Zudem verfügten die Senec Lithium-Speicher auch über einen niedrigen Eigenverbrauch von etwa 30 Watt. Aktuell seien sie mit Kapazitäten von 5,0, 7,5 und 10,0 Kilowattstunden verfügbar. Ein Lithium-Speicher mit 15 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität wolle die Deutsche Energieversorgung im Juni auf den Markt bringen, hieß es weiter.
Quelle: pv magazine